Häufig gestellte Fragen

Da wir manche Fragen sehr häufig gestellt bekommen, versuchen wir diese hier mit den Antworten zu sammeln.

Welche Vorgaben gibt es in Bayern?

Im Moment gibt es keine bayernweiten Vorgaben hinsichtlich des Einsatzes von Schulhunden.

Je nach Schulamt, gibt es innerhalb eines Schulamtsbezirkes evtl. bestimmte Punkte, die eingehalten werden müssen.

 

Von Seiten der Arbeitskreise sollte kein Hund ohne eine Schulhundausbildung (mindestens 60 UE) in der Schule eingesetzt werden. Eine Begleithundeprüfung und ein Wesenstest können eine Schulhundausbildung nicht ersetzen und lassen keine Rückschlüsse zu, ob der Hund wirklich für die schulische Arbeit geeignet ist.

Gibt es finanzielle Zuschüsse für die Schulhundearbeit?

In den meisten Fällen wird die Schulhundearbeit komplett von der jeweiligen Lehrkraft finanziert.

 

Vereinzelt gibt es Zuschüsse von Fördervereinen. Denkbar wären auch Zuschüsse von der Gemeinde/der Stadt.

Unseres Wissens nach, gibt es leider oft keine Zuschüsse.

 

Bitte beachten:

Sollten es Zuschüsse geben, sollten daran keine Bedingungen geknüpft sein, die den Einsatz des Hundes festlegen. Die Einsätze sollten im Hinblick auf das Wohl des Hundes immer ausschließlich vom Besitzer, der Schulhundelehrkraft festgelegt werden.

Welche Richtlinien sollte eine Schulhundausbildung erfüllen?

Unter dem folgenden Link finden Sie im Schulhundweb die Richtlinien, die eine Schulhundausbildung erfüllen sollte:

 

https://schulhundweb.de/index.php?title=Richtlinien_Schulhund-Team-Ausbildung

Was verstehen wir unter einem Schulhund?

Ein Schulhund ist für uns ein für die Schule ausgebildeter Hund, der mit seinem Besitzer, der Lehrkraft (mit Schulhundausbildung) in der Schule eingesetzt wird.

 

Schulbegleithunde sind für uns Hunde, die von Vereinen usw. zeitweise mit ihrem Besitzer eine Klasse und die Lehrkraft in der Schule besuchen.

Wie alt sollte ein Hund bei der Schulhundausbildung sein?

Der Hund muss bei der Abschlussprüfung mindestens 18 Monate alt sein.

 

Es hängt jedoch stark vom Charakter und dem Entwicklungsstand des jeweiligen Hundes ab, wann mit der Schulhundausbildung begonnen werden sollte. Der Hund sollte auf jeden Fall eine gewisse Reife besitzen und es sollte nicht zu früh damit begonnen werden, damit der Hund erstmal ganz in Ruhe groß und erwachsen werden kann.

Ab wann sollte der Hund mit in die Schule genommen werden?

Ein Hund ohne Schulhundausbildung sollte nicht mit in die Schule genommen werden.

 

Begleitend zu Ausbildung und nach Absprache mit den Ausbildern kann der Hund hier schon nach gründlicher Vorbereitung mitgenommen werden.

 

Es stimmt nicht, dass ein Hund so früh und oft wie möglich mitgenommen werden sollte! In den sozialen Netzwerken wird leider manchmal suggeriert, dass es reicht, dass der Hund lieb und nett ist und sich der Rest schon ergibt.

Zum Wohle aller Beteiligten (Hund, Schüler, Lehrer) bedarf es einer guten Vorbereitung und Ausbildung des Teams.

 

Rettungshunde, Polizeihunde, Blindenhunde... können auch nicht ohne Ausbildung eingesetzt werden. Dies gilt auch für Schulhunde.

Wie sind die Schulhunde in Deutschland organisiert?

Die deutschen Schulhundeteams, die eine Selbstverpflichtungserklärung abgegeben haben, sind im Schulhundweb registriert. Dort finden Sie die Teams nach Bundeländern sortiert.

https://schulhundweb.de/index.php?title=Schulen_mit_Selbstverpflichtung_-_Adressen

 

 

Innerhalb der Bundesländer sind die Schulhundeteams in Arbeitskreisen zusammengeschlossen. Im Moment gibt es 19 Arbeitskreise.

https://schulbegleithunde.de/aks-schulhund/

Was ist die Selbstverpflichtungserklärung?

Die Selbstverpflichtung des Schulhundwebs dient der Qualitätssicherung von Schulhundeteams und ist das in Deutschland derzeit einzigste "Qualitäts-/Gütekriterium", dem sich die Schulhundeteams anschließen können.

 

https://schulhundweb.de/index.php?title=Selbstverpflichtung